Aus welchem Grund wird CBD bei Hunden und Katzen verabreicht?

Was ist CBD und wie wirkt es im Körper?

CBD bedeutet Cannabidiol und ist ein Cannabinoid aus der Hanfpflanze Cannabis Sativa L. Eine andere Cannabinoid Art ist THC (Δ9-tétrahydrocannabidiol). THC bindet sich an bestimmte Rezepturen, CB1 und CB2 welches eine halluzinierende und suchtmachende Wirkung hat. CBD zeigt diesen Effekt nicht da der Cannabidiol lediglich die Rezepturen stimuliert. Der Körper selbst produziert ebenfalls Cannabinoide (Endo Cannabinoiden). Bei Mensch und Tier funktionieren diese über Cannabinoide Rezepturen im Endo Cannabinoid-System (ECS). CB1 und CB2 sind Beispiele von diesen Rezepturen. CB-Rezepturen befinden sich in vielen Teilen des Körpers, z.B. in der Haut, im Magen-Darm-Trakt, in den Gelenken, Fortpflanzungsorgane usw. Die CB1 Rezepturen befinden sich hauptsächlich im Nervensystem. Aktivierung hat viel Einfluss auf die Kommunikation zwischen Nervenzellen und modulieren von anderen Rezepturen. Die CB2 Rezepturen befinden sich hingegen in den Immunzellen und deren Aktivierung reguliert Entzündungsprozesse.

Das Endo Cannabinoid-System sich beteiligt an verschiedene Prozesse wie Schlaf, Gemütszustand, das Lernvermögen, Appetit, Körpertemperatur und Schmerzempfinden. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle im Immunsystem. Die wichtigste Funktion des ECS ist es, die Balans im Körper zu regulieren. In Fällen von Immunologischen Problemen, Schmerzen, Entzündung, Angst oder Stress und bei Tumore, werden zu wenig Endo Cannabinoide erzeugt wodurch die Balans verstört wird.

CBD im Anmarsch

Genau wie bei Menschen, wird CBD immer beliebter für Tiere. Oft wird es angewendet als Wundermittel gegen jede Beschwerde, von Verhaltensprobleme bis hin zur Behandlung von Ernsthaften Krebsformen. Wie so oft mit neuen Produkten, werden dem CBD alle möglichen Eigenschaften zugeschrieben, jedoch ohne gute Argumentation. Wenn das Tier dann gut reagiert, obwohl auch andere Medikamente verabreicht werden, werden diese Effekte schnell dem CBD zugeschrieben und als Wundermittel bezeichnet. Selbstverständlich gibt es viele positive Effekte bei Konsum von CBD, aber es bedarf noch vielen Untersuchungen um festzustellen was man von CBD erwarten kann bei Hunden und Katzen. Die offizielle Anwendung von CBD bei Gesellschaftstieren in den Niederlanden, sind relativ neu. Die kommenden Jahre werden zeigen was die Erfahrungen sein werden.

CBD und der Mensch

Die humane Anwendung gibt es bereits seit Jahren. Es kann Angstbeschwerden verbessern und schützt vor Langzeitfolgen von Stress. Durch die Antioxidative und Entzündungshemmende Effekte, kann CBD beitragen bei Behandlung für Rheumatoide Arthritis, Diabetes, Atherosklerose und Neurodegenerative und Kardiovaskuläre Probleme. Dies belegen verschiedene Studien.

Was Tumore betrifft, ist noch viel Forschung notwendig. CBD wird heutzutage hauptsächlich angewendet weil es einen positiven Effekt hat auf Appetit, Körpergewicht und Schmerzlinderung. Ob es den Wachstum von Tumore und die Entstehung von Metastasen tatsächlich bremst, muss man noch untersuchen.

 CBD bei Hund und Katze

 Bei Sogenannten „unteren Wirbeltiere“, wie Vögel und Reptilien, hat sich erwiesen, dass das CBD eine Immunmodulierende, Entzündungshemmende und Schmerzlindernde Wirkung hat, wobei es die Empfindlichkeit zur Entwicklung von Schmerzen reduziert. Auch bei verschiedenen Tierversuchen, hat sich rausgestellt, dass CBD durch die Stimulanz der CB Rezepturen, mehrere Schmerzarten verringern kann.

 Vorklinische Studien bei Testtieren haben ergeben, dass CBD hilft bei der Reduzierung von Angst und Stress. Hier kann es also gleichzeitig behilflich sein bei Verhaltensprobleme. Man nimmt an, dass CBD Hund und Katze unterstützen bei einem ausgeglichenem Verhalten und beim Immunsystem. CBD scheint eine Entzündungshemmende, Angstunterdrückende und Zellschützende Wirkung zu zeigen.

 Tiere mit chronischen oder akuten Schmerzen

 Studien mit Tieren mit Arthrose haben ergeben, dass CBD eine deutliche Reduzierung von Schmerzen, und eine unwahrscheinlich Verbesserung in der Aktivität zeigt ohne Psychogene Nebenwirkungen. Im Moment verabreicht man CBD oft bei Angst oder Schmerzen bei Gelenkentzündungen. 

 Ältere Tier mit Neurodegenerative Symptome:

Das Endo Cannabinoid-System ist wichtig in der Regulierung von Oxidative Prozesse und damit im Kampf gegen Alterung.

 Möglicherweise gibt es noch mehr positive Effekte von CBD, man berichtet unter anderem über positive Effekte bei Lungenentzündungen, immunvermittelte Meningitis, Tumore, Epilepsie und Magen-Darm-Entzündungen. Hierzu bedarf es aber noch viel Forschung.

 CBD auf dem Markt

 Da CBD noch nicht so bekannt ist, wie so oft mit dieser Art von Produkten, gibt es viel wertloses Zeug zu kaufen. Es gibt keine Möglichkeit um festzustellen ob der Stoff sauber ist, und ob es beinhaltet was man verspricht. In der Vergangenheit hat man z.B. Präparate gegen Arthrose getestet, die Chondriten und Glucosamine enthalten würden. Das Resultat war schockierend: Bei einem Großteil der Mittel war der Inhalt ein anderer als auf der Verpackung stand. In einem kleinen Teil gab es überhaupt keine Wirksamen Stoffe. Es betraf nicht mal einen Internet verkauf, sondern im Laden wo man mehr Zuverlässigkeit erwarten würde als im Internet. Natürlich gibt es zuverlässige Webshops, aber merken Sie sich eins: Was sich zu schön anhört um wahr zu sein, ist es meistens auch. Bei CBD wird ab und zu vermerkt, dass es THC enthält. Dieses ist aber gesetzlich verboten, welches die Glaubwürdigkeit der Information um einiges senkt.

CBD Omega

Kundenservice

Produkte